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Einrichten von Skriptdateien für die Speicherung von Aufzeichnungen in einer Cloud

Administratoren können Skriptdateien einrichten, um Sitzungsaufzeichnungen in der Cloud zu speichern.

Anforderungen:
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Festlegen des Speicherorts durch Techniker nicht zulassen.
  • Geben Sie eine Skript-Referenz in das Feld Bildschirmaufnahmeort ein:
    "custom:MyUploadScript.cmd"
    "custom:c:\MyScripts\MyUploadScript.cmd"
Hinweis: Wir empfehlen, das einsatzbereite Rescue-Skript mit dem Titel CustomSRUploader.cmd anzupassen, aber Kunden können auch ihre eigenen Skripte erstellen.
Wichtig: Wenn das Bearbeitungsfeld nur den Namen des Skripts enthält, sucht die Technikerkonsole das Skript aus Sicherheitsgründen nur im Installationsordner der ausführbaren Datei der Technikerkonsole, um die Integrität des Skripts zu schützen. Wenn der Administrator den vollständigen Pfad des Skripts auf dem Technikergerät angibt, wird die Technikerkonsole diesen akzeptieren.

Warum stellt Rescue das Skript „CustomSRUploader.cmd“ zur Verfügung

Rescue stellt eine gebrauchsfertige Skriptvorlage zur Verfügung, die für die meisten Anwendungsfälle geeignet ist. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, das benutzerdefinierte Skript in einem speziellen Ordner zu speichern, in dem es von eingeschränkten Benutzern nicht verändert werden kann, und die Bearbeitungsrechte nur Administratoren zu gewähren. Somit können bösartige Angreifer oder Hacker den beabsichtigten Upload-Ablauf nicht verändern.

Die CustomSRUploader.cmd befindet sich aus diesem Grund im Installationsordner der Binärdatei der Technikerkonsole.

Das Skript kann als sicherer Ausgangspunkt für den Aufruf kundeneigener Skripte verwendet werden. Der Installationsordner der Technikerkonsole ist zwar scheinbar leicht auffindbar, jedoch verhält es sich mit der Browserversion der Technikerkonsole genau umgekehrt. Windows kann die Ordner der Plugin-Dateien je nach dem Verlauf der Vorinstallation ändern. Die Verwendung von „CustomSRUploader.cmd“ erleichtert die Integration mit der Technikerkonsole. Da Sicherheit an erster Stelle steht, empfehlen wir die Angabe vollständiger Pfade und die Verwendung von Anführungszeichen für alle Pfade, die Leerzeichen in den Skripten enthalten.

Welches Befehlszeilentool wird für das Hochladen des Skripts empfohlen

Wir empfehlen die Verwendung der Befehlszeile „rclone“, die unter https://rclone.org verfügbar ist, um Upload-Aufgaben auszuführen.

„Rclone“ ist ein Befehlszeilenprogramm zur Verwaltung von Dateien in einem Cloud-Speicher, das erstmals 2014 veröffentlicht wurde. Es ist eine funktionsreiche Alternative zu den Webspeicher-Schnittstellen von Cloud-Anbietern. Über 40 Cloud-Speicherprodukte unterstützen rclone, darunter S3-Objektspeicher, Dateispeicherdienste für Unternehmen und Verbraucher sowie Standardübertragungsprotokolle. „rclone“ verbirgt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Zielen durch einen einfachen Konfigurationsprozess.

Die Technikerkonsole erwartet ein sogenanntes „remote“-Element, das vom Kunden vorkonfiguriert wird, um die Bildschirmaufnahmen in den Remote-Speicherort hochladen zu können. Die Authentifizierung erfolgt während des Konfigurationsprozesses.

Rclone prüft Folgendes:

  • doppelte Uploads
  • Größe und Inhalt der Zieldatei
  • erneute Sendungen bei unvollständigen Uploads

Rclone und seine Konfigurationsparameter können entweder von der IT-Abteilung oder durch das Upload-Skript des Kunden bereitgestellt werden. Rclone ist in der Lage, den Proxy auf der Grundlage vorkonfigurierter Umgebungsparameter zu verwalten:

HTTP_PROXY=http://mm:password@192.168.1.2:3128

HTTPS_PROXY=http://mm:password@192.168.1.2:3128