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Welche Aktionen kann der Techniker ausführen?

Dieser Artikel enthält Anleitungen für Rescue-Techniker.

Während einer Rescue Lens-Sitzung kann der Techniker folgende Aktionen ausführen:

Achtung: Die tatsächlich für den Techniker verfügbaren Funktionen werden im Administrationscenter auf Gruppenebene festgelegt.
Sitzung beenden
Sitzung anhalten

Wenn der Techniker eine Sitzung anhält, wird auch der Kamera-Stream auf Kundenseite angehalten, und die Sitzung wechselt in der Technikerkonsole in den Status Angehalten.
Tipp: Informationen zum Anhalten des Kamera-Streams finden Sie unten unter Standbild.
Sitzung übertragen
Mikrofon und Lautsprecher stummschalten/Stummschaltung aufheben

Bei Lens-Sitzungen mit Ton kann der Techniker die Audioverbindung während der Sitzung jederzeit stummschalten bzw. die Stummschaltung aufheben.
Chat
Der Techniker kann sich mit dem Kunden unterhalten und vordefinierte URLs an den Kunden senden.
Whiteboard
Der Techniker kann das gestreamte Bild mit Anmerkungen versehen, um bestimmte Bereiche oder Objekte hervorzuheben. Zum Beispiel kann der Techniker ein Teil markieren, das entfernt werden muss, oder den Kunden auf einen bestimmten Schalter aufmerksam machen.

Die Nachverfolgung mehrerer Objekte sorgt dafür, dass die Whiteboard-Anmerkungen mit dem kommentierten Objekt verknüpft bleiben. Wenn der Kunde beispielsweise die Kamera von einem eingekreisten Teil wegbewegt, bleibt der Kreis mit dem Teil „verknüpft“ und bewegt sich mit ihm weiter. Dies stellt sicher, dass das richtige Teil hervorgehoben bleibt.

Whiteboard in der Technikerkonsole
Klicken Sie auf Whiteboard an, um etwas auf dem gestreamten Bild zu zeichnen.
Zum Löschen der Zeichnungen des gestreamten Bilds müssen Sie auf Zeichnungen löschen klicken.

Das iPhone 4 unterstützt die Whiteboard-Funktion nicht.

Standbild
Der Kamera-Stream lässt sich sowohl auf Techniker- als auch Kundenseite anhalten und als Standbild verwenden. Der Techniker verfügt so über einen „stabileren“ Hintergrund für seine Zeichnungen, was die Kommunikation mit dem Kunden verbessert.
Bildschirmaufnahme

Der Techniker kann während einer Rescue Lens-Sitzung sämtliche Aktivitäten auf dem Bildschirm aufzeichnen, indem er in der Symbolleiste von Rescue Lens auf das Symbol Bildschirmaufnahme klickt.


Aufgezeichnete Rescue Lens-Sitzungen werden im Dateiformat .mkv gespeichert und sollten mit dem VLC Media Player wiedergegeben werden.

Screenshots erstellen
Der Techniker kann während einer Rescue Lens-Sitzung Screenshots/Schnappschüsse erstellen.
Ansichtseinstellungen konfigurieren

Der Techniker hat die Wahl unter folgenden Optionen für die Zoomeinstellungen des Videostreams:
  • Tatsächliche Größe
  • An Fenster anpassen
  • Auf Fenster vergrößern
  • Benutzerdefinierten Zoomwert (in %) eingeben
Hinweis: Rescue Lens nutzt das HD-Videostreaming mit adaptiver Videoqualität, um die Qualität des Videostreams automatisch an die verfügbare Bandbreite anzupassen.
Einstellungen für die Videoqualität ändern
Während einer Lens-Sitzung, die in der Rescue-Technikerkonsole gestartet wurde, passt Rescue Lens die Qualität des Videostreams automatisch an die verfügbare Netzwerkbandbreite an. Supporttechniker können die Videoqualität während einer Sitzung allerdings auch jederzeit manuell ändern.
Rescue Lens verfügt über drei Voreinstellungen für die Qualität des Videostreams.
Voreingestellter Wert Lösung für Android Lösung für iOS Bildrate Chatbefehl für Aktivierung
Hoch Tatsächliche Displaygröße 640 × 480 18 fps
_!videoquality high
Mittel

352 × 288

320 × 244 (Nexus 4)

480 × 360 15 fps
_!videoquality medium
Niedrig

352 × 288

320 × 244 (Nexus 4)

480 × 360 5 fps
_!videoquality low

Die Standardeinstellung für Sitzungen ist immer der voreinstellte Wert für „Hoch“. Wenn das Netzwerk das benötigte Datenvolumen nicht übertragen kann, setzt Rescue Lens die Videoqualität vorübergehend auf einen niedrigeren voreingestellten Wert herab. Außerdem kann der Techniker die Videoqualität während einer Sitzung jederzeit manuell ändern, indem er den entsprechenden Befehl in das Chatfeld eingibt.

Tipp: In folgenden Fällen könnte eine geringere Videoqualität hilfreich sein:
  • um die vom Videostream beanspruchte Bandbreite zu verringern
  • um eine Videoübertragung in Netzwerken mit einer Bandbreite von weniger als 400 kbit/s zu ermöglichen
  • In langsamen Mobilfunknetzen, in denen die automatische Netzanpassung nur schleppend funktioniert oder der Videostream ganz abbricht. Die voreingestellten Werte für „Mittel“ oder „Niedrig“ können die Anpassung beschleunigen.